pad.lernen

Chef-Betrug per Mail

Der Chef, der nicht der Chef ist

  1. Montagmorgen im Büro. Frau Berger sitzt mit einem Kaffee am Schreibtisch und schaut auf ihren Monitor. Hinten geht der Nighthog mit einer Tasse vorbei.

    Frau Berger: Eine Mail vom Chef. Dringend und vertraulich.

    Montag, 8:04 Uhr

    Panel 1 von 5
  2. Frau Berger beugt sich besorgt zum Monitor vor, die Hand an der Maus.

    Frau Berger: 18.400 Euro an einen neuen Lieferanten. Heute noch.

    Panel 2 von 5
  3. Der Nighthog ist am Schreibtisch stehen geblieben und schaut mit hochgezogener Braue auf den Monitor. Frau Berger blickt zu ihm hoch.

    Nighthog: Die Domain sieht komisch aus.

    Panel 3 von 5
  4. Frau Berger telefoniert über das Tischtelefon. Der Nighthog wartet mit verschränkten Armen daneben.

    Frau Berger: Herr Mayrhuber, haben Sie mir gerade geschrieben?

    Panel 4 von 5
  5. Frau Berger hat aufgelegt und lehnt sich erleichtert zurück. Der Nighthog trinkt zufrieden einen Schluck.

    Frau Berger: Er weiß von nichts.

    Nighthog: Dann bleiben die 18.400 Euro im Haus.

    Panel 5 von 5
Strip: Der Chef, der nicht der Chef ist · Bilder KI-unterstützt generiert

Worum es geht

Beim Chef-Betrug gibt sich jemand per Mail als Geschäftsführung aus und verlangt eine dringende, vertrauliche Überweisung. Der Absender sieht echt aus. Oft steckt der Unterschied in einem einzigen Zeichen der Domain: rn statt m, eine Null statt eines O.

Eile und Vertraulichkeit sind dabei kein Zufall. Sie sollen verhindern, dass jemand nachfragt. Genau das hilft: über einen zweiten Weg zurückfragen, etwa über die Telefonnummer, die Sie schon kennen. Nie über die Antwort-Taste der Mail.

Die Geschichte als Video