Chef-Betrug per Mail
Der Chef, der nicht der Chef ist

Frau Berger: Eine Mail vom Chef. Dringend und vertraulich.
Montag, 8:04 Uhr
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Frau Berger: 18.400 Euro an einen neuen Lieferanten. Heute noch.
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Nighthog: Die Domain sieht komisch aus.
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Frau Berger: Herr Mayrhuber, haben Sie mir gerade geschrieben?
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Frau Berger: Er weiß von nichts.
Nighthog: Dann bleiben die 18.400 Euro im Haus.
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Worum es geht
Beim Chef-Betrug gibt sich jemand per Mail als Geschäftsführung aus und verlangt eine dringende, vertrauliche Überweisung. Der Absender sieht echt aus. Oft steckt der Unterschied in einem einzigen Zeichen der Domain: rn statt m, eine Null statt eines O.
Eile und Vertraulichkeit sind dabei kein Zufall. Sie sollen verhindern, dass jemand nachfragt. Genau das hilft: über einen zweiten Weg zurückfragen, etwa über die Telefonnummer, die Sie schon kennen. Nie über die Antwort-Taste der Mail.